Ach... - daher weht der Wind!

"Wenn dein Pferd tot ist: Steig ab!"

Man sagt, dieses Sprichwort stamme von den Dakota-Indianern - und die meisten lachen drüber! Vielleicht auch du? Kein Mensch versucht doch, ein totes Pferd zu reiten?!?

So einfach scheint's allerdings doch nicht zu sein...

...denn oftmals wollen wir einfach nicht wahrhaben, dass das Pferd mittlerweile tot ist, auf dem wir lange Zeit durch die Prärie unseres Lebens geritten sind. Und so bleiben wir viel zu oft im Sattel, obwohl wir merken, dass uns dieses Pferd keinen Millimeter mehr weiterträgt...

 

Ganz schön doof, oder?

(Und jetzt wechsle ich in die "du-Form", denn ich bin mir absolut sicher, dass auch du in einem deiner Lebensbereiche auf einem toten Pferd sitzt)...

 

WARUM tust du's denn dann trotzdem?

Ganz einfach: Wenn du dir klar machst, dass dein Pferd tot ist, bringt das auch die Notwendigkeit mit sich, abzusatteln und dich zu verändern - sozusagen ein neues Pferd zu suchen und es zu besteigen.
Pffff... - DAS könnte anstrengend werden!

Da bleibst du doch lieber noch ein bisschen sitzen... - hier ist's ja irgendwie auch gemütlich! Da wackelt nichts, da holpert nichts... und doch: Irgendwie blöd und vor allem auch unbefriedigend: Weil einfach nichts mehr vorwärts geht! Ziemlich langweilig ist's meistens auch noch...

Vor allem: Zu lange solltest du auch nicht sitzen bleiben - denn ich brauche dir wohl nicht zu erzählen, was passiert, wenn ein Pferd länger tot ist...

Lassen wir es mal dahin gestellt, ob diese Weisheit wirklich von den Dakotas stammt - allerdings passt sie sehr gut zu dir, wenn du jeden Tag zu deinem Job rennst, obwohl du schon lange keine Lust mehr drauf hast, wenn du an einer Beziehung festhältst, obwohl du genau spürst, dass schon lange keine Gefühle und Gemeinsamkeiten mehr da sind, wenn du immer noch da wohnst wo du wohnst, obwohl du dich schon lange nicht mehr wohlfühlst und und und...


Hast du schon mal jemanden für verrückt erklärt, weil er Dinge anders tut als du? Weil er / sie sich verändert hat? Weil er "einfach" seinen aus deiner Sicht tollen Job hingeschmissen hat? Weil er / sie sich aus einer Beziehung gelöst hat, die nach außen hin doch perfekt war?

Sei ehrlich: Ganz sicher hast du das schon getan...

Allerdings: Bist nicht du die Verrückte / der Verrückte, wenn du die gleiche Sache immer und immer wieder machst, obwohl du schon lange keinen Bock mehr dazu hast?

Und bist du nicht noch verrückter, wenn du denkst, dass ja vielleicht trotzdem auf einmal alles anders werden könnte?

Um nochmal auf's tote Pferd zurück zu  kommen:

Meinst du, es nützt was, einem toten Pferd noch mal einen neuen Sattel zu kaufen? Wenn du das denkst, dann solltest dir wenigstens einen super ultra bequemen Sattel kaufen - denn es könnte ein langer und sehr anstrengender Ritt werden...

 

Vielleicht lachst du jetzt wirklich nur über das, was ich hier schreibe...
Vielleicht hast du allerdings auch den Mut, mal drüber nachzudenken, welches deiner Pferde schon lange tot ist und wie viel Energie du damit verschwendest, es noch länger füttern und reiten zu wollen?

Der erste Schritt wäre dann, zu akzeptieren, dass das Pferd tot ist.
Und dann solltest du reagieren - ohne Wenn und Aber!
Damit dein Leben nicht (noch) länger an dir vorbei galoppiert...

Erkläre dich nicht selbst für verrückt, nur weil du nicht mehr das tust, was dein Umfeld von dir erwartet und für dich für richtig hält.

Verrückt bist du nur,
wenn du nicht von deinem toten Pferd absteigst!

Übrigens:
Wenn du dazu bereit bist, in deinem Lebensbereich das tote Pferd / die toten Pferde aufzuspüren und umzusatteln - dann solltest du die Hufe schwingen und dich zum Seminar

"Von allem mehr als genug... 
- leben in Freiheit, Fülle und Reichtum..."


am 22. / 23. September im Waldhäusle / Schwarzwald anmelden.

Themen im August
1. Sinnreiche Geschichte

2. Neuigkeiten
3. Termine im August

4. Einfach zum Reinhören

5. Spruch des Monats

1. Sinnreiche Geschichte

Ein junger Krieger war am Ende seiner Ausbildung. Wie jeden guten Schüler drängte es ihn danach, seinen Lehrer - den großen Häuptling des Stammes - herauszufordern und seine Eigenständigkeit unter Beweis zu stellen. 

Er fing einen Vogel, schloss ihn in einer Hand ein und ging zu seinem Lehrer: "Großer Häuptling, ist dieser Vogel lebendig oder tot?"

Würde der Häuptling "tot" sagen, würde er seine Hand öffnen und den Vogel fliegen lassen. Wäre die Antwort "er lebt", würde er den Vogel mit den Fingern zerquetschen. So hätte der große Häuptling in keinem Fall recht. 

"Großer Häuptling, ist der Vogel lebendig oder tot?", fragte er noch einmal. Da gab ihm der Häuptling zur Antwort:
"Das hängt ganz allein von dir ab"...

2. Neuigkeiten

Ausbildung "Coaching mit Lenormand-Karten"

Vom 16. - 18. November findet die erste Ausbildung "Coaching mit Lenormand-Karten" statt. Die Lenormand-Karten gehört zu den bekanntesten und vielleicht auch einfachsten Kartendecks, die es derzeit gibt.

In dieser Ausbildung geht es nicht darum, die Zukunft zu deuten oder gar Wahrsagerei zu betreiben, sondern du lernst mithilfe der Lenormandkarten und deiner Intuition, die Ursache von Problemen und die Zusammenhänge von Situationen sichtbar zu machen und Lösungsansätze zu erkennen. So können diese Karten zu einem wichtigen Werkzeug für dich werden, um das Unbewusste bewusst zu machen.
 

Weitere Infos zu dieser Ausbildung kommen in Kürze...

3. Die Termine im August...

4. Einfach zum Reinhören + Entspannen

5. Spruch des Monats

 

Verantwortlich bist du nicht nur für das, was du tust,
sondern auch für das, was du nicht tust...

Ich wünsch dir von ganzem Herzen einen tollen August!