Samstag, 24. Dezember

 

 

Heiligabend / Weih(e)nacht

 

Auf den Heiligabend kannst du dich besonders gut einstimmen,

indem du (nochmals) eine Räucherung vornimmst...

  

Der heilige Brauch des Räucherns

 

 

Bei allen alten Völkern gab es weise Frauen und Männer, die für das Wohl ihrer Gemeinschaft die Verantwortung trugen. In vielen Kulturen waren dies die Schamanen und Schamaninnen, in anderen wiederum Priester und Priesterinnen, bei den Kelten waren es die Druiden und Seherinnen - und auch bei den Germanen gab es heilkundige Frauen und Männer.

 

Es gehörte zu den Fähigkeiten und Aufgaben der keltischen Seherinnen und Druiden, mit dem Geist von Pflanzen - mit den Pflanzenseelen - zu kommunizieren, um auf diese Weise mehr über ihre geheimnisvollen Heilkräfte zu erfahren. So machten sie sich mit den geheimen Qualitäten der Pflanzen vertraut, die sich dann später im Rauch wahrhaft enthüllen.

 

Räuchern kann die Wahrnehmung unserer inneren Bilder, unsere Visionen und Träume verstärken. Darum spricht übrigens auch nichts dagegen, während jeder der heiligen Nächte zu räuchern: Zur Einstimmung, zur Meditation und als Teil der jeweiligen Rituale, die du in dieser Zeit durchführen wirst.

 

Indem wir mit unseren heimischen Pflanzen räuchern, verbinden wir uns wieder mit der Tradition uralten Weisheitswissens.

Aus zahlenmystischer Sicht spiegelt sich am 24. Dezember

das gesamte kommende Jahr wieder. 

Was man also an diesem Tag tut,

programmiert in gewissem Sinn die kommenden 12 Monate. 

Darum ist dies ein Tag, den du ganz bewusst begehen solltest -
vor allem solltest du wirklich nur mit Menschen Weihnachten feiern, denen du dich auch im Herzen verbunden fühlt und und mit denen du im kommenden Jahr zusammen sein möchtest.

Der 24.12. ist zudem der Tag der
 inneren Einkehr und des Segens - und ein guter Zeitpunkt, um einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten, es noch einmal zu reflektieren und in Dankbarkeit an die Momente zu denken, die schön für dich waren, die dir Spaß gebracht haben, die dich im Herzen berührt haben - einfach die Momente, die dich in diesem Jahr besonders bewegt haben...

 

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Folgende Fragen kannst du dir stellen:

  • Was war schön in diesem Jahr?
  • Für welche Erlebnisse bin ich besonders dankbar?
  • Wer war in diesem Jahr besonders wichtig für mich?
  • Was habe ich gelernt?
  • Was habe ich besonders gut gemacht?
  • Was möchte ich jetzt hinter mir lassen?

 

Das goldene Licht des Segens

 

Segnen heißt "mit heiligem Licht versehen".
Ein Segen bringt neue Kraft in unsere Energiefelder und alles was du segnest, kommt vielfach zu dir zurück.

Wie man segnet?
Die meisten Menschen sind ja der Meinung, dass das Segnen dem Papst, dem Bischof oder den Priestern vorbehalten ist - doch segnen kann jede(r):

Stell dir einfach die Situation, den Menschen, den kommenden Tag / das kommende Jahr, den vergangenen Tag / das vergangene Jahr... oder was immer du auch segnen magst, vor deinem inneren Auge vor - und dann fühl in dein Herz. Lass in deinem Herzen eine große Kugel aus goldenem Licht entstehen - und dieses goldene Licht lässt du in diese Person oder Situation oder auch Zeit hineinfließen. Vielleicht magst du auch denken (noch besser sagen):
"Ich segne dich mit dem goldenen Licht meines Herzens..."


Eine andere Möglichkeit:
Du stellst dir am Himmel eine kreisrunde Öffnung vor, aus der goldenes Licht in dich hineinfließt (denn natürlich kannst du auch dich selbst segnen...) - oder eben in den von dir benannten Zeitraum / die Person / die Situation usw.
 

"Ich lasse das goldene Licht des Segens in mich hinein und durch mich hindurch - und zum Wohle aller aus mir herausfließen..."

 

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Dann gibt's natürlich auch noch das Segnen nach "Isolde-Art"
(ich bin ja eher kein so "abgehobenes" Menschlein :-):

Ich lege meine Hände auf mein Herz, visualisiere goldenes Licht

(woher auch immer das in diesem Moment kommen mag...) und segne

das - was war... (die Vergangenheit)

das - was kommt... (die Zukunft)

die Menschen, die mir begegnet sind...
(auch wenn's keine schöne Begegnung war... da grummelt's mitunter auch mal e bissle - ich mach dann trotzdem weiter...)
- die Menschen, die mir begegnen werden
(in der Hoffnung, dass mir nur noch liebe und nette Menschen begegnen)

- und der Vollständigkeit halber:
alles was ich zu segnen vergessen habe :-)...

 

Auch hier ist es wichtig, dass du dieses "Segnen" so machst, wie es für DICH stimmig ist - wenn du's deinem Herzen heraus tust und ehrlich meinst, funktioniert's IMMER!

 

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Meine Anregung für dich:

Segnen ist etwas, was du vielleicht generell in deine täglichen Rituale "einpflegen" könntest - braucht nicht viel Zeit, gibt ein gutes Gefühl und überhaupt eine sehr positive Grundeinstellung.
Versuch's einfach mal...

Heute Nacht - um 24:00 Uhr - beginnt die erste Rauhnacht.
Wenn du magst, dann zünde eine Kerze an und verbinde dich in Gedanken und mit deinem Herzen mit allen Teilnehmern in unserer Runde...

 

Ich wünsche dir von Herzen

 

einen licht-vollen Tag...