Montag, 26. Dezember

 

 

2. Rauhnacht

 

Februar

 

Februar / Die Hohepriesterin

 

Alles, was sich in dieser Rauhnacht zeigt, kann dir Impulse und / oder Hinweise für den Februar geben.

 

Die "2" steht für Polarität / Dualität / Unterscheidung

Ohne Licht kein Schatten, ohne Oben kein Unten, ohne richtig kein falsch. Somit steht die Hohepriesterin für die Verbindung, aber auch für das Widersprüchliche, das Gegensätzliche. Ihre Stärken sind ihre große Intuition, ihr tiefes inneres Wissen, ihr Traumbewusstsein und ihre medialen Begabungen. Doch sie zweifelt auch sehr oft und fühlt sich nicht selten regelrecht hin- und hergerissen. 

Im Februar macht sich dies sehr oft dadurch bemerkbar, dass bei vielen die im Januar gefassten guten Vorsätze fürs neue Jahr jetzt ganz mächtig ins Wanken geraten und womöglich ganz über Bord geworfen werden. 

Die Rauhnächte werden in manchen Beschreibungen auch die "Innernächte" genannt, da wir in dieser besonderen Zeit noch mehr als sonst die Gelegenheit haben (und bereit sind, diese auch zu nutzen...), uns mit dem tiefsten Inneren  unserer Seele auseinanderzusetzen. Meistens fällt es uns in dieser Zeit leichter als sonst, uns zu besinnen und in uns selbst Ruhe zu finden. Wir sind vielleicht auch eher bereit, uns mit unseren Träumen, Sehnsüchten und verborgenen Möglichkeiten zu beschäftigen, die wir im normalen Alltag sonst eher aus den Augen verlieren.

 

Die Seelen-Karte, die ich für den heutigen Tag gezogen habe, heißt

 

"Seelenweg"

In meinen Vorträgen werde ich öfters gefragt, was "Seele" eigentlich überhaupt ist... Tja: Wenn du zu diesem Thema mal ins Internet schaust - da wirst du dich wundern, wie du dich wunderst, denn es gibt unendlich viele Erklärungsversuche dazu. Nicht zuletzt findest du dort übrigens auch die Überzeugung, dass es eine "Seele" sowieso gar nicht gibt...

 

Hier "mein" Erklärungsversuch:
Nimm einen Handschuh und steck deine Hand hinein.

Der Handschuh ist dein Körper - und die Hand deine Seele. Indem du deine Hand (Seele) in den Handschuh (Körper) steckst, wird der Handschuh (Körper) sozusagen zum Leben erweckt. Wenn der Mensch stirbt, verlässt die Seele (die Hand) den Körper (Handschuh) - der Körper (Handschuh) bleibt übrig und ist "ohne Leben", die Hand (Seele) "lebt" allerdings trotzdem weiter - aber halt ohne Hülle...

 

*****

 

Vielleicht magst du dir heute ja einmal Gedanken darüber machen,

was "Seele" für dich ist?

Heute ist für dich ein guter Tag, "still" zu werden und nach innen zu gehen...


Sind da noch Wünsche / Träume / Visionen,

die bisher nicht "ans Tageslicht" durften?

Gibt es Situationen, die du bisher vielleicht einfach nur mit dem Verstand bewertet hast? Versucht hast, sie vernünftig und logisch anzugehen?
Was sagt deine deine Seele / deine Intuition zu dieser Situation?

 

Was ist dein persönlicher Seelenweg?
 

Dein Leben ist wie ein Fluss. Wenn du einem Weg folgst, der dir nicht entspricht - dann fließt allerdings meistens nichts mehr. Wenn du allerdings deine Bestimmung findest und dem Ruf deiner Seele folgst, wird dich dein Lebensfluss an dein Ziel tragen. Meistens erhalten wir in unserem Leben sehr eindeutige Hinweise und Zeichen, welches unser Weg ist. 

 

Sei ehrlich mit dir selbst:
In welche Richtung willst du gehen? Welches ist DEIN Weg?
Gehst du diesen Weg schon? Oder folgst du womöglich einem Weg, der dir von jemand anders vorgegeben wurde?

Um an dieses innere Wissen heranzukommen, musst du natürlich "deinen Teil" dazu beitragen - denn meistens passiert das nicht automatisch.

Die Möglichkeit dazu hast du, wenn du dich ganz bewusst aus dem "normalen" Denken ausloggst, ganz bewusst deine Pflichten und Aufgaben /

dein Grübeln und Planen in den Hintergrund rückst und dich ebenso

ganz bewusst mit der geistigen Welt verbindest

(wie auch immer du diese für dich definierst...). 

 

Wenn du dich ganz bewusst auf die Stille in dir und deine Intuition einlässt, dich auf das, was jenseits des Alltags liegt, kann das "ganz Andere" in den Vordergrund rücken.

Wenn du deine "Seelenreise" beendet hast, notiere deine Eindrücke, deine Impulse und alles, was wichtig für dich war, in deinem Rauhnacht-Tagebuch.

Wo in deinem Körper hast du deine Seele gespürt?

Welche Geräusche hast du gehört? Hast du Gerüche wahrgenommen?

Wie hast du dich gefühlt?

Schau dir nun auch noch einmal die heutige Karte "Seelenweg" an - und vielleicht magst du dich auch noch einmal intensiver mit der Karte der "Hohepriesterin" beschäftigen? Was kannst du dort sehen? Und was hat sie mit der Seelenweg-Karte gemeinsam?

Ich wünsche dir von Herzen einen  intuitiven Tag!